Konzertreise des zentralaustralischen Aborigine Frauen-Chores 2015 in Deutschland

arkanalaIm Herzen der australischen Wüste liegt noch ein Geheimnis: In der Natur-Landschaft Zentralaustraliens mit ihrer kraftvollen und atemberaubenden Schönheit hat sich in den letzten 135 Jahren eine faszinierende Kulturlandschaft etabliert, mit einer Chorsänger-Tradition, die aus den Aktivitäten der deutschen Missionsstation Hermannsburg hervorgegangen ist.

Der Frauen-Chor baut eine Brücke zwischen verschiedenen kulturellen Gruppen und Gemeinden in Zentralaustralien und liefert dadurch einen bedeutenden Beitrag für die Problemlösung und Versöhnung der Menschen untereinander, die hier zusammen leben. Soziale und interkulturelle Beziehungen sind hier traditionell vorbelastet und schwierig, mitunter rätselhaft verschleiert: gleichzeitig aber auch sehr vital, kreativ, attraktiv und hoffnungsvoll.
Die Schönheit Zentralaustraliens spiegelt sich in den faszinierenden Farben und außergewöhnlichen Formen der Gebirge, Wasserquellen, Flüsse, Berge, Tiere und Bäume wider. Die meisten Landschafts Aufnahmen verdanke ich Hans Boessem, vom camera shop Aice Springs, der das copyrith inne hat.

Tänze der Aboriginies

Heilung der Unheilbarkeit

Die Heilkraft der Christlichen und Aboriginal Werte

In jedem Jahr, am 26. Januar feiern die Australier seit der Entdeckung Australiens 1788 durch Kapitän Cook den Australia Day, die einen neuen Australier mit einem grossen Volksfest und Feuerwerk, die anderen Ersten Australier mit Trauer um den Verlust ihrer Heimat und ihrer 30 000 Jahre alten Kultur. Zwischen beiden Gesellschaften klafft eine grosse Wunde, die bis heute noch nicht verheilt ist. Trotz riesengrossen Anstrengungen, sozio – politischen Hilfsprogrammen und großzügigen Finanzhilfen haben beide Seiten bis heute keinen Frieden gefunden.

Die Erde heilen

Die Erde heilen mit der Schöpfungs – Spiritualität und der Natur – Religion der Australischen Ureinwohner

„Es gibt kein Geschöpf, das nicht in sich einen Sternenstrahl Gottes trägt, sei es das Blatt – Grün oder sein Same, die Blüten oder sonst eine Pracht, sonst wären sie nicht ein Geschöpf." - St. Hildegard von Bingen

Wenn die Hl. Hildegard heute den UNO Bericht über das Aussterben der Arten, die Verschmutzung der Umwelt und globale Erwärmung und die Zerstörung der Schöpfung lesen würde, würde sie sich direkt an den Schöpfer wenden, wie damals auch die verschmutzten Elemente und Gott würde antworten:

Die Geheimzeremonien der Aborigines in Zentral Australien

Prof. Dr. Theodor Strehlow

Theodor Strehlow und AboriginesBild: Theodor Strehlow und Aborigines

Im Gegensatz zu den Corroborees,also den Volkstänzen der Aborigines, die heute für jedermann zugänglich sind, waren ihre Geheimzeremonien heilige totemistische Vorführungen, an denen nur die eingeweihten Aborigine Männer teilnehmen durften.

Die Geheimzeremonien sind so gut wie niemals von Weißen gesehen worden, außer von dem englischen Biologen Spencer und dem Postmaster von Alice Springs Gillen, die auch in ihrem Buch „Arunta" über die Arandakultur von Zentralaustralien berichteten.

Der Existenzkampf und die Überwindung der Lebensangst

Vielleicht haben Sie nun eine Vorstellung von den Gefühlen, welche die zentralaustralischen Eingeborenen ihrem Land gegenüber hegten und auch von ihren religiösen Anschauungen, welche in ihren magischen Fruchtbarkeitszeremonien und in ihren geheimen totemistischen Kulten zum Ausdruck kamen.

Das Leben ist für sie ein Schachbrett mit schwarzen und weissen Feldern, mit unerträglichen Zeiten der Daseinsnot, die sich mit anderen bequemen Jahren abwechseln. In dieser Zeit konnten sie sich Tag für Tag mit reichlicher Nahrung versorgen, ohne sich um den kommenden Morgen zu kümmern. Sie brauchten nur in die vertrockneten Tümpel hineinwaten, um die Fische mit Zweigen aufs trockene Land zu werfen.